Über London?

2009 Februar 21

Gott sei gedankt für den Segen moderner Technik. Heute: Der Routenplaner in Internet. Ein Teufelsding.

Die Liebste und ich haben heute beim Frühstück ein wenig unseren Sommerurlaub ersponnen. Nach diversen Flugreisen in den zurückliegenden Jahren waren wir uns schnell einig, dass wir mal wieder mit dem Auto los wollen. Spanien, Portugal, Frankreich oder über den Balkan nach Istanbul. Über das Ziel sind wir uns noch nicht einig. Darum wird es noch einige Samstags-Frühstücks-Pläne in den kommenden Wochen geben.

Naja, ich aber mal nicht faul. Setz’ mich an den PC, um per Routenplaner überhaupt mal rauszubekommen, wie weit das so ist von Heidelberg nach Lissabon, zum Beispiel. 2200 Kilometer auf der schnellsten Route quer durch Frankreich und Spanien. Naja, sagen wir 2300 mit 1x Verfahren. In 21 Stunden zu fahren – ohne Pausen allerdings.

Soweit so gut. Spannend wird der Routenplaner aber, wenn man nicht die schnellste, sondern die kürzeste Strecke suchen lässt. Die führt nämlich über London. Jawoll. Heidelberg – Brüssel – London -Portsmouth – Santander – quer durch Spanien und dann nach Portugal. Dazwischen liegen zwei Fähren auf denen man immerhin ausreichend Pausen einlegen kann. Bilanz: 1500 Kilometer mit dem Auto zu fahren, dafür aber schlappe 66 Stunden unterwegs. Wow.

Da wundert es mich im übrigen nicht, dass die Lufthansa auf der Seite Werbung schaltet. Geschickt platziert in der Reiserouten-Liste, die immer länger und länger und unübersichtlicher wird.

 

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